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Pilze
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Morchel | Morels
Morcheln (lat. Morchella) gehören zur Gattung der Schlauchpilze.
Sie haben hohle Hüte oder Köpfe mit gefalteter, wulstiger oder vertiefter, wabiger Oberseite. Sie wachsen von März bis Mai, selten im Herbst, in unseren lichten Laubwäldern.
Die Morchelsorten sind alle - in kleinen Mengen und abgebrüht - eßbar.
Die wertvollste Morchelsorte ist die Speisemorchel (lat. Morchella esculenta), die auch Marauche oder Rundmorchel genannt wird. Sie hat als Kennzeichen einen runden Kopf.
Als Speisepilz ist sie vorzüglich für alle Verwendungsarten geeignet. Besondere Leckerbissen sind Morcheln gefüllt mit Gänselebermus oder Hühnerfleisch.
Die Glocken- oder Halbfreie Morchel ist nicht so schmackhaft, wie die Speisemorchel.
Sie schmeckt am besten gedünstet oder gebraten zu Ragout oder Gulasch. Getrocknet ist sie ein außerordentlich guter Würzpilz.
Weniger schmackhaft ist die Spitzmorchel (lat. Morchella conica), die einen kegelförmigen Kopf hat.
Man darf diese Morchelsorten nicht mit der sehr gefährlichen, ähnlich gearteten Frühjahrsmorchel verwechseln.
Genaue Pilzkenntnisse sind beim Sammeln wichtig.
je 100g eßbarer Anteil
| Haupt-Nährstoffe |
Energie |
Mineralstoffe |
Vitamine |
Eiweiß 1,7g
Fett 0,3g
Kohlenhydrate 0,5g
Ballaststoffe 7g |
12 kcal
48 kJ |
Natrium 2mg
Kalium 390mg
Calcium 11mg
Phosphor 162mg
Magnesium 16mg
Eisen 1,2mg
Fluor k.A. |
A k.A.
B1 0,13mg
B2 0,06mg
C 5mg
E 0,2mg |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. April 2009 um 17:36 Uhr |