| Champignon |
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Champignon Champignons oder Egerlings (lat. Agaricus) gehören zur Gattung der Blätterpilze. Es gibt ca. 20 Arten mit z.T. vortrefflichen Speisepilzen in Europa. Eßbare Champignons mit weißer Hut-Oberseite sind: Der Wiesen- oder Feld-Champignon (lat. Agaricus campestris), der auf Wiesen und Feldern, aber nie im Wald, wächst. Seine Hut-Unterseide ist rosa bis dunkelbraun. Sein Geruch ist mandelartig. Der Schaf-oder Wald-Champignon, (lat. Agaricus arvensis) wird auch Anis-Egerling genannt. Er wächst auf Waldwiesen. Seine Hut-Unterseite ist graurötlich bis braunschwarz. Der Geruch ist anis-mandelartig. Der Straßen-Champignon (lat. Agaricus bitorquis) wächst u.a. auf Straßenschotter. Seine Hut-Unterseite ist graurosa und er hat keinen Geruch. Eßbare Champignons mit brauner Hut-Oberseite sind: Der braune Wald-Champignon (lat. Agaricus lanipes) ist im Laub- und Nadelwald zu Hause. Sein Geruch ist mandelartig. Kultiviert ist in unseren Gegenden der Garten-Champignon (lat. Agaricus bisporus). Er wird in dunklen Kellern oder Höhlen mit fermentiertem Pferdemist gezüchtet. Zu den schwach giftigen Champignons zählt: Der Perlhuhn-Champignon (lat. Agaricus xanthoderma). Der weißgraue Pilz riecht nach Tinte oder Karbol. Bei den Champignon-Arten befindet sich auch der giftigste Pilz ueberhaupt, der bei seinem Genuß tötlich wirkt: Der Knollenblätterpilz mit seinen verschiedenen Unterarten, die Risspilze und die Riesenrötlinge.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. April 2009 um 12:52 Uhr |
Champignon