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Zitrone | Lemon Die Zitrone (lat. Citrus limon) ist eine der wichtigsten Früchte in der Familie der Zitrusfrüchte, die zu den Rautengewächsen gehört. Die lateinische Zusatz "limon" kommt von der indischen Bezeichnung "Limun" oder "Limu". Ihre Heimat hatte die Zitrone vermutlich zwischen Südchina und dem Himalaja. In diesen Gebieten ist sie seit über 2000 Jahren kultiviert. Arabische Händler brauchten sie vor gut 1000 Jahren nach Afrika und von dort breiteten sie sich im 12. bis 13. Jahrhundert bis noch Südeuropa aus. Columbus nahm 1493 Zitronenkerne als Samen mit in die Neue Welt. Im 18. Jahrhundert wurden von Jesuiten in Kalifornien Zitronenplantagen angelegt. Wichtigste Abbauländer sind das Mittelmeergebiet, Mexiko, Kalifornien und Argentinien. Zitronen wachsen auf Bäumen, die zwischen drei und sechs Meter hoch werden. Sie benötigen frostfreies aber auch nicht zu heißes, mildes Klima mit erfrischenden Winden. Sie tragen ganzjährig Früchte. Diese werden meist grün geerntet und zum Nachreifen in Hallen mehrere Wochen gelagert. Größe und Säuregehalt der Früchte sind sortenabhängig. Man unterscheidet dazu in der Anzahl der Kerne - von kernlos bis zu vier oder fünf Kernen pro Segment - und der Schalendicke. Beim Kauf sollte man auf unbehandelte Früchte achten. Diese sind reif, wenn sie Schale glänzt. Oft wird dies durch Wachsen und Konservierungsmitteln künstlich hervorgerufen. Diese Schalen sind nicht zum Verzehr geeignet!!! Zitronen sind, kühl und trocken aufbewahrt, gut zwei Wochen lagerfähig. Der Saft der Zitronen hat auch große Bedeutung für die Gesundheit. An Inhaltsstoffen sind Zitronen reich an Vitamin C, außerdem Vitamin A, Teile der Vitamin B-Gruppe und Vitamin P. Zitronensaft soll nützlich sein bei Krampfadern, Hämorrhoiden und Venenentzündungen. Außerdem bei rheumatischen Leiden und Gicht.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 18. April 2009 um 14:59 Uhr | |||||||||||||||
Zitrone