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Durian
Obst
Durian

Durian ist die Frucht des Durianbaums (lat. Durio zibethinus). Dieser gehört zu der Kategorie der Wollbaum-Gewächse.
Die im indomalaiischen Raum wachsende Nutzpflanze ist auch unter den Namen Zibetkatzenbaum, Baumkaese oder Stinkfrucht bekannt. Der Durianbaum ist ein naher Verwandter des Kakaobaums, sowie der Baumwollpflanze, des Affenbrotbaums und der Malve.
Der Baum kann bis zu 40m hoch wachsen. Er hat große, schöne Blätter, die an der Unterseite goldgelb oder silbern und an der Oberseite dunkelgrün glänzend sind. Aus seinen sonnig gelben, großen Blüten entwickeln sich die olivfarbenen, ovalen Früchte, die bis zu 30cm lang und bis zu drei Kilogramm schwer werden können. Diese Fruechte sind in der Hülle vollkommen mit dornigen Höckern besetzt. Das Fruchtfleisch ist hellcremefarbig bis gelb. Die einzelnen Segmente der Frucht sind mit nichtessbaren Hüllen umschlossen; die sich im Fruchtfleisch befindlichen Kerne können mitgegessen werden.
In seiner Heimat Südostasien ist der Durianbaum seit vielen Jahrhunderten kultiviert und seine Früchte gelten bei Kennern als die besten Tropenfrüchte überhaupt. Das Typischste der Frucht ist ihr strenger, an faule Eier, alten Käse, verdorbene Zwiebeln oder Terpentin erinnernder Geruch. Um so überraschender ist der delikate Geschmack des Fruchtfleischs. Wegen ihres manchmal schon bestialischen Geruchs kann die Frucht nur sehr selten exportiert werden und so findet man sie in unseren Breiten nur sehr selten im Warenangebot.
Durians werden roh gegessen, das Fruchtfleisch wird mit Zucker bestreut. Eis, Kuchen und Marmelade kann man daraus zubereiten. Ebenso eignet sie die Frucht zum Braten und Kochen. In Asien werden die Früchte vergoren und man bereitet daraus Saucen und Gemüsebeilagen. Eine pikante Sauce wird aus Zwiebeln, Essig und Salz bereitet, zu dem man das Fruchtfleisch, kleingehackt, dazugibt.
Durians sind nicht lange lagerbar und werden leicht sauer, daher sollte man nur unbeschädigte Früchte kaufen. Wenn bei Reife die Hülle aufbricht, sollte die Durian sofort verzehrt werden.
Um Durians das ganze Jahr verfügbar zu haben, konserviert man sie in Malaysia in Salzlake.
Die Kerne der Frucht kann man rösten und wie Nüsse verzehren. Zu Reisgerichten brät man sie in gewürztem Kokosfett. Gemahlene Kerne verwendet man als Zutat für Konfekt und Süßigkeiten.
Durians sind sättigend und sehr nahrhaft. Man sollte sie nie in Mengen genießen, da sie Magen- und Verdauungs-Beschwerden auslösen koennen. Ebenso ist einem Genuß in Verbindung mit Alkohol nicht zuzuraten, da es im Magen zu Gärungproblemen kommen kann.
Durians sind reich an Kalium und enthalten viel Vitamin C.
Den Wurzeln und Blättern des Durianbaums werden fiebersenkende Eigenschaften zugeschrieben.

Durian Durian









Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. April 2009 um 20:57 Uhr
 

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