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Cherimoya
Obst
Cherimoya

Die Cherimoya (lat. Anona cherimola) wird auch Chirimoya oder Jamaika-Apfel genannt. Sie ist die Frucht des Cherimoyabaums, der bis zu acht Meter hoch wachsen kann. Man nennt ihn auch Peruanischer Flaschenbaum. Dieser gehört zu den Annonengewächsen, von denen es über 50 verschiedene Arten gibt. Allerdings tragen nur etwa zehn davon essbare Früchte. Der Baum wirft sein Laub ab und benötigt eine kurze frostfreie Kälte-Ruhephase.
Der Name ist indianischer Herkunft und bedeutet soviel wie Kalter Same. Ihre Heimat sind die Andenhöhen Ecquadors, Kolmbiens und Perus. Schon in prähistorischen Gräbern in Peru wurden in Tongefäßen eingeritzte Zeichnungen von der Cherimoya gefunden. Sehr bald war sie auch in Mexiko, Zentralamerika und Jamaika bekannt und von dort nahmen Seefahrer Früchte vor Jahrhunderten mit nach Afrika und auch Asien. So wächst sie heute in vielen warmen Ländern, z.B.auch Israel, Madeira und Spanien.
Cherimoyapflanzen werden mit der Hand bestäubt, da ihr Geruch keine Insekten anzieht. Die Früchte, mit ihren zahlreichen Arten, unterscheiden sich in Form, Aussehen und Farbe.
In der Form unterscheiden sie sich von herzförmig über konisch rund bis kugelig.
Das Aussehen der ledrig-weichen Schalen variiert von Bronzefarben über Gelb bis Blassgrün sowie in Dunkelgrau.
Das Fruchtfleisch ist weiß bis cremefarben und leicht gekörnt.
Der Geschmack von Cherimoya erinnert an Mangos oder Birnen, aber auch an Erdbeeren oder Himbeeren mit einem Hauch von Zimt. Zum Essen muß die oft mit Schuppen bedeckte Hülle abgeschält werden. Die Kerne im Inneren der Frucht sind auch nicht eßbar, deshalb müssen auch diese entfernt werden. Es ist daher zeitraubend eine Cherimoya zu verspeisen. Man rechnet fast 10 Minuten für diese Prozedur. Allerdings isst man dann auch eine delikate Köstlichkeit.
Cherimoyas werden meist roh gegessen. Man kann sie aufschneiden und auslöffeln. Für Desserts, Shakes und zu Eis müssen sie nach der oben beschriebenen Art verarbeitet werden. Zum Kochen eignen sich die Früchte weniger, da der Geschmack sich dadurch deutlich ändert.
Geerntet werden die Cherimoyas kurz vor der Vollreife. Da sie keine Lagertemperaturen unter 14° C vertragen, sollte man sie nie im Kühlschrank aufbewahren. Sie sind sehr druckempfindlich und verderben dadurch schnell.Deshalb empfiehlt es sich, sie gleich nach dem Erwerb zu verzehren.
Die Cherimoyas sind sehr nahrhaft, da sie zu einem Viertel aus Kohlenhydraten bestehen. Sie beinhalten Vitamin B1 und B2,
Vitamin C, Niazin und Traubenzucker. Daneben sind sie reich an Eisen, Calzium und Phosphor.

Cherimoya









je 100g eßbarer Anteil
Haupt-Nährstoffe Energie Mineralstoffe Vitamine
Eiweiß 1,5g
Fett 0,3g
Kohlenhydrate 13,4g
Ballaststoffe 1g
63 kcal
264 kJ
Natrium k.A.
Kalium k.A.
Calcium 15mg
Phosphor 40mg
Magnesium k.A.
Eisen 0,6mg
Fluor k.A.
A k.A.
B1 0,08mg
B2 0,09mg
C 25mg
E k.A.



Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. April 2009 um 21:57 Uhr
 

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