|
Nüsse
|
Wasserkastanie | Water Chesnut
Wasserkastanie (lat. Eleocharis dulcis) wird auch Chinesische Wasserkastanie genannt. Mit der bei uns bekannten Kastanie hat sie nur eine äußerliche Ähnlichkeit. Botanisch gehört diese Sumpfpflanze zu der Familie der Riedgrasgewächse und wird in stehendem Wasser kultiviert. Die Hauptanbauländer sind China, Indien, Ostasien, Die Pazifischen Inseln, Madagaskar und Westafrika. Die langsam wachsenden Sproßknollen werden in beschwerlicher Handarbeit geerntet. An den Wurzeln sitzen dunkelbraune oder schwarze Knollen. Wegen ihres festen, weißen, süßlichen Fruchtfleischs sind sie als Beigabe zu süßen Speisen beliebt. Wasserkastanien kauft man am besten ungeschält, weil sich so das unter der Schale liegende Fruchtfleisch ohne Kühlung lange frisch hält.
Große Bedeutung haben Wasserkastanien in China für die Ernährung. Eine Spezialität in der Region von Kanton ist "Dim-Sum", Teigtaschen, die im Wasserdampf gegart werden. Als Fülle wird ein Pürree aus Wasserkastanien verwendet. Dafür müssen die Knollen geschält werden. In Europa sind sie inzwischen auch als Vorspeise bekannt. Sie werden in Schinken eingewickelt und gegrillt.
|
|
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. April 2009 um 17:32 Uhr |