Majoran
Majoran | Marjoram
Majoran (lat. Origanum majorana) gehört zur Familie der Lippenblütler und ist auch bekannt unter den Namen Braten- oder Wurstkraut. Sein Aroma ist etwas bitter, an Kampfer erinnernd, und sehr würzig. Es ist eine sehr widerstandsfähige Pflanze, von der es noch viele Wildformen gibt.
Araber haben dieses Kraut aus Indien in den östlichen Mittelmeerraum gebracht. Heute wächst diese einjährige Pflanze auch in unseren gemäßigten Gebieten.
Die Griechen brachten das Gewürz der Göttin Aphrodite dar und verbrannten es in Opferschalen. Ebenso würzten sie ihren Wein damit und hofften dadurch ungeahnte Liebeskraft zu erhalten.
An den bis zu 50cm hoch wachsenden vierkantigen Stengeln trägt der Majoran ganzrandige, eiförmige, filzige Blätter. Gesammelt werden diese vor und in Deutschland während der Blütezeit. Man kann dieses Gewürz frisch und getrocknet, ganz, geschnitten oder gerebelt, verwenden.
Wir kennen bei uns den Französischen Majoran = Blattmajoran und den Deutschen Majoran = Knospenmajoran. Der Handel bietet diese Sorten nur unter einem Namen an. Die Qualität von Majoran kann man an der Geruchsintensivität erkennen, wenn man die Blätter zwischen den Fingern zerreibt. Allerdings hat frischer Majoran ein erheblich besseres Aroma als getrockneter.
Frischer Majoran schützt Fett - z.B. Schweineschmalz - vor schnellem Ranzigwerden, während alter Majoran diesen Prozeß beschleunigt.
Eintöpfen, Sauerkraut, gehacktem Fleisch sowie Gänsebraten und Schmalz gibt Majoran erst den richtigen Geschmack. Als Regel zur verwendung dieses Gewürzes gilt: Fettes Essen und Majoran gehören zusammen.
Majoran ist verdauungsfördernd und bewirkt eine bessere Magensaftabsonderung.
In der Medizin schätzte man schon in früheren Zeiten noch andere Eigenschaften dieses Krautes. In alten Kräuterbüchern steht, daß "im Nasenloch mit den Fingern zerriebener Majoran gut niessen macht, er reinigt den Kopf und zerteilt den Schnupfen". Majoran gilt auch heute noch als Mittel gegen Heuschnupfen.
Majoran (lat. Origanum majorana) gehört zur Familie der Lippenblütler und ist auch bekannt unter den Namen Braten- oder Wurstkraut. Sein Aroma ist etwas bitter, an Kampfer erinnernd, und sehr würzig. Es ist eine sehr widerstandsfähige Pflanze, von der es noch viele Wildformen gibt.
Araber haben dieses Kraut aus Indien in den östlichen Mittelmeerraum gebracht. Heute wächst diese einjährige Pflanze auch in unseren gemäßigten Gebieten.
Die Griechen brachten das Gewürz der Göttin Aphrodite dar und verbrannten es in Opferschalen. Ebenso würzten sie ihren Wein damit und hofften dadurch ungeahnte Liebeskraft zu erhalten.
An den bis zu 50cm hoch wachsenden vierkantigen Stengeln trägt der Majoran ganzrandige, eiförmige, filzige Blätter. Gesammelt werden diese vor und in Deutschland während der Blütezeit. Man kann dieses Gewürz frisch und getrocknet, ganz, geschnitten oder gerebelt, verwenden.
Wir kennen bei uns den Französischen Majoran = Blattmajoran und den Deutschen Majoran = Knospenmajoran. Der Handel bietet diese Sorten nur unter einem Namen an. Die Qualität von Majoran kann man an der Geruchsintensivität erkennen, wenn man die Blätter zwischen den Fingern zerreibt. Allerdings hat frischer Majoran ein erheblich besseres Aroma als getrockneter.
Frischer Majoran schützt Fett - z.B. Schweineschmalz - vor schnellem Ranzigwerden, während alter Majoran diesen Prozeß beschleunigt.
Eintöpfen, Sauerkraut, gehacktem Fleisch sowie Gänsebraten und Schmalz gibt Majoran erst den richtigen Geschmack. Als Regel zur verwendung dieses Gewürzes gilt: Fettes Essen und Majoran gehören zusammen.
Majoran ist verdauungsfördernd und bewirkt eine bessere Magensaftabsonderung.
In der Medizin schätzte man schon in früheren Zeiten noch andere Eigenschaften dieses Krautes. In alten Kräuterbüchern steht, daß "im Nasenloch mit den Fingern zerriebener Majoran gut niessen macht, er reinigt den Kopf und zerteilt den Schnupfen". Majoran gilt auch heute noch als Mittel gegen Heuschnupfen.