| Koriander |
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Koriander | Coriander Koriander zählt mit zu den ältesten Gewürzen der Menschheit. Er wird als Kulturpflanze schon in der Bibel erwähnt. In Pharaonengräbern wurde Koriandersamen gefunden. Griechen und Römer verfeinerten ihre Weine damit und machten sie süffiger. Frisch geerntet hat Koriander einen unangenehmen "wanzenartigen" Geschmack. deshalb wird er auch "Wanzendill" genannt. Sein Name stammt von dem griechischen Wort "koris" ab, das Wanze bedeutet. Nachdem er getrocknet ist verströmt Koriander einen lieblichen anisähnlichen Duft. Die Früchte sind kugelig, etwas kleiner als Pfefferkörne und sehr ölhaltig. Die Köche der Mittelmeerländer verwenden das Kraut der Pflanze wie bei uns die Petersilie. Koriander ist vielseitig verwendbar: Würste, Pasteten und Schinken würzt man damit. Man kann eine Prise bei der Lebkuchenbäckerei dazugeben. Bei bestimmten Senfsorten wird er untergemischt. Feinschmecker bezeichnen die Verwendung von Koriander bei Soßen und Marinaden als Tüpfelchen auf dem "I". In Indien darf gemahlener Koriander bei keiner Currytafel fehlen, ebenso wird in Polen die berühmte polnische Soße damit gewürzt. Zum Aromatisieren von Likören wird Koriander oft genommen, sowie bei Pflaumenmus und Rote Beetesalat. In der Naturheilkunde wird Koriander mit Erfolg bei Magen- und Darmstörungen angewendet.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. April 2009 um 11:06 Uhr |
Koriander