| Kapern |
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Kapern | Caper Kapern (bot. Cappis spinosa) sind die geschlossenen, bläulich-grünen, eingelegten Blütenknospen des im Mittelmeeraums kultivierten echten Kapernstrauches. Am Strauch entwickeln sich bis zu 4m lange Zweige. Diese sind mit eiförmigen dicklichen Blüten besetzt, deren Nebenblätter zu Dornen umgewandelt sind. Die langstieligen Knospen müssen, vor ihrem Aufbrechen, in mühevoller Handarbeit geerntet werden. Nach kurzem Abwelken werden die Kapern eingesalzen, dadurch erhalten sie ihr typisches scharfes bis herbwürziges Aroma. Teilweise werden sie noch in Essig oder Öl eingelegt. Kapern gehören eigentlich nicht zu den Kräutergewächsen, sondern sie sind eine würzende Zugabe. Kapern müssen immer mit Flüssigkeit bedeckt sein und in einem Behältnis geschlossen aufbewahrt werden. Auch darf weder Essig noch Öl nachgeschüttet werden. Man verwendet sie, wegen ihres schwach-bitteren Aromas, zu Ragouts und Frikassees, aber auch zu gemischten Salaten, hartgekochten Eiern und verschiedenen Fischgerichten. In der Heilkunde gelten Kapern als Mittel gegen Milzerkrankungen.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. April 2009 um 13:20 Uhr |
Kapern