| Brennnessel |
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Brennnesseln | Nettles Die Brennnessel (Urtica dioica) wird auch Hanfnessel, Große Nessel oder einfach Nessel genannt. Sie wächst fast überall auf der Welt, außer in den Polgebieten und in Südafrika. Bis ins 18.Jahrhundert wurde die Brennnessel zur Herstellung von Nesselstoffen angebaut. Heute gilt sie allgemein als Unkraut. Ihre Blätter und Stängel sind mit feinen Härchen bedeckt, die beim Anfassen ein Brennen auf der Haut hervorrufen. Die Pflanze besitzt eine histaminähnliche Substanz, ähnlich dem Bauchspeichendrüsen-Sekret. Die jungen Pflanzen oder Blätter werden von Feinschmeckern als eisenhaltiger Spinat geschätzt. Außerdem sind die jungen Blätter - klein gekackt oder im Mörser zerkleinert -Zugaben an schmackhafte Suppen und Kräutersaucen. Sie enthält Vitamin A und C und ist mineralstoffreich. Jungen Tieren mischt man gehackte Nesseln zur Knochenbildung ins Tierfutter. Altere Blätter, obwohl sie viel mehr Vitamine und Mineralien enthalten, sollte man nicht mehr verwenden, da sie einen hohen Gerbstoff- Anteil haben. Als Heilpflanze bei Stoffwechselstörungen, zur Anregung von Wasserausscheidung sowie als ein die Nieren nicht belastender Salzersatz sind Brennnesseln eine gute Alternative.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. April 2009 um 16:50 Uhr |
