| Quinoa |
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Quinoa Quinoa (Chenopodium quinoa) ist keine Getreideart und gehört botanisch zu der selben Familie wie Rote Beete, Mangold und Spinat. Die einjährige Pflanze ist in Südamerika beheimatet und wurde schon vor über 5000 Jahren in den Andengebieten (heutige Bolivien, Chile, Peru) kultiviert.
Für die Inkas war Quinoa neben Kartoffeln, Mais und Tomaten, eines der wichtigsten Nahrungsmittel. Nach der Eroberung durch die Spanier wurde der Anbau von den neuen Kolonialherren verboten und die bestehenden Anbaufelder zerstört. Erst in den letzten Jahren wurde Quinoa wiederentdeckt und 1982 erstmals in den USA angebaut. Seitdem erfreut sich Quinoa ständig steigender Beliebtheit, welche sie u.a. Ihrer besonders hohen Widerstandsfähigkeit zu verdanken hat. Sie verträgt trockene u. sandige Böden, Kälte, Trockenheit und große Höhen. Die meisten der zahlreichen Nährstoffe sind im Keim enthalten, der auch für die Widerstandskraft verantwortlich ist. Die Samenkörner sind von einer bitteren, seifigen Schicht (Saponin) bedeckt. Sie wird, bei der industriellen Verarbeitung, durch ein alkalisches Bad oder durch trockenen abschliff entfernt. Quinoa ist reich an Magnesium, Eisen, Kalium, Kupfer, Zink, Phosphor und Eiweiß. Zu den meisten Getreidearten ist Quinoa eine gute Alternative (besonders Reis). Da ihm die Gluten (Klebereiweiß) fehlen muß Quinoa zum Backen mit Weizenmehl gemischt werden. Für den in Südamerika sehr beliebten Schnaps "Chicha" ist er eine wichtige Zutat.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. April 2009 um 11:30 Uhr |
Quinoa