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Gemüse
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Spinat | Spinach
Spinat (lat. Spinacea oleracea) gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse, zu denen z.B. auch Rüben gehören.
Roher Spinat enthält viele Mineralstoffe. Ob er tatsächlich so viel Eisen enthält, wie ihm stets nachgesagt wird, ist umstritten.
Die einjährige, vermutlich aus Persien stammende, Gemüsepflanze wurde von den Mauren nach Spanien importiert. Von dort aus verbreitete sie sich nach ganz Europa, da sie am besten in gemäßigten Klimazonen gedeiht.
Die Spinatpflanze besitzt kräftig grüne, schmale Blätter, die sich zwischen den Blattrippen aufwölben. Sie werden geerntet, solange sie noch jung sind und bevor die Pflanze zu blühen beginnt.
Je nach Erntetermin (zwischen März und Mai) erntet man ihn als Sommerspinat, der auch als Salat oder Brotbelag gegessen werden kann oder als Winterspinat (zwischen September und November), den man nur gekocht essen kann.
Fraglich ist immer wieder, ob man Spinat aufgewärmt essen sollte.
Die Antwort: Besser nicht!
Denn dabei kann sich im Spinat enthaltenes Nitrat zu giftigem Nitrit umwandeln. Je nach vorangegangenem Transport und Lagerung kann dieser Prozess auch schon vor dem Kochen begonnen haben. Deshalb sollte man das Risiko gar nicht eingehen.
Vor der Zubereitung sollte man den Spinat gründlich waschen.
Wurzeln und harte Stiele werden entfernt. Dann kann der Spinat unzerkleinert weiter verarbeitet werden, entweder indem man ihn kocht oder blanchiert.
Zum Kochen reicht meist das Wasser, was nach dem Abtropfen an den Blättern verbleibt. Dabei kann man die Blätter in einem zugedeckten großen Topf, bei großer Hitze, in wenigen Minuten fertig garen. Gerichten, die eine längere Garzeit benötigen, kann man ihn dann am Ende der Garzeit beimischen. Ansonsten wird Spinat matschig!
Spinat eignet sich für Omelettes, Quiches und Soufflés.
Außerdem als Beilage zu Kalbsfleisch oder Fisch.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. April 2009 um 11:33 Uhr |