Sellerie
Sellerie | Celery
Sellerie (lat. Apium graveolens) wird das Gemüse für alle Fälle genannt.
Er eignet sich als Suppengrün und für Rohkostgerichte, ist Kochgemüse und Gewürz.
Bereits im Altertum war er bekannt. Vor allen wegen seiner ätherischen Öle, Vitamine und Mineralstoffe wurde er auch in der Medizin eingesetzt.
Die bekanntesten Selleriesorten sind:
Staudensellerie, auch Stiel-, Stangen- oder Bleichsellerie genannt. Dieser bildet nur schwachangedeutete Knollen, der Wuchs bildet hauptsächlich das oberirdische Blattwerk aus. Früher wurde er zum Bleichen angehäufelt und abgedeckt. Heute gibt es aus England und den USA sogenannte selbstbleichende Sorten.
Staudensellerie schmeckt roh sowie gekocht, geschmort und gedünstet.
Knollen- oder Wurzelsellerie waechst in ganz Europa. Er wird aber am meisten in Deutschland, den Benelux-Staaten und Frankreich verwendet.
Er wird als Suppengemüse, Salat - roh oder gekocht, und als Gemüse gegessen. Das Fleisch der Knolle ist weisslich, seine Konsistenz ist schwammig bis fest.
Die Industrie verarbeitet ca. 50% der Ernte zu Essiggemüse.
Schnittsellerie ist dem sogen. Wildsellerie immer noch am ähnlichsten. Wie der Staudensellerie bildet er fast keine Knolle und wird wegen seiner aromatischen Blätter in Treibhäusern oder im Freiland gezüchtet. Außerlich ist er der Petersilie im Aussehen ähnlich. Seine Blätter schmecken aber intensiv nach Sellerie. Sie lassen sich vorzüglich trocknen und dienen als Suppenwürz.
| Haupt-Nährstoffe | Energie | Mineralstoffe | Vitamine |
| Eiweiß 1,1g Fett 0,2g Kohlenhydrate 1,8g Ballaststoffe 1,8g |
15 kcal 62 kJ |
Natrium mg Kalium 340mg Calcium 70mg Phosphor 40mg Magnesium 11mg Eisen 0,5mg Fluor k.A. |
A k.A. B1 0,05mg B2 0,05mg C k.A. E 0,7mg |