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Paprika Die Paprika (bot. Capsicum annuum var. annuum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und stammt aus Süd-u. Mittelamerika.
Im 16. Jahrhundert wurde sie von span. Eroberern nach Europa gebracht. Daher ihr Beiname spanischer Pfeffer. Ursprünglich wurde sie nur als Zierpflanze angebaut. Erst etwa zu Beginn dieses Jahrhunderts entwickelte sie sich, durch intensive Züchtungsversuche, zu Gemüse. Bis dahin handelte es sich bei der Paprika um kleine und sehr scharfe Früchte, die nur zur Gewürzgewinnung zu gebrauchen waren. Die Paprikapflanze stellt hohe Anforderungen an den Anbau bzw. Licht und Wärme. Anbauländer sind u.a. Italien, Spanien, Griechenland, Israel, Südfrankreich, Ungarn, Rumänien, sowie zahlreiche afrikanische, asiatische mittel-u. südamerikanische Länder. Auch in den Niederlanden wird die Paprika erfolgreich angebaut - wegen der fehlenden Sonne und Wärme jedoch überwiegen unter Glas oder Folie. Botanisch zählt sie zu den Beeren. Von der Paprika gibt es etwa 85 Gattungen mit rund 2000 Arten, die sich in Form, Farbe und Größe unterscheiden. Nach EU-Qualitätsnorm für Gemüsepaprika werden grundsätzlich vier Handelstypen unterschieden: länglich-spitz, eckig-spitz, eckig-abgestumpft und platt (Tomatenpaprika). Die Farbe variiert von grün und rot über gelb, orange und weiß bis zu violett und schwarz. Grüne Paprikaschoten sind unreif geerntete Früchte - vollreif geerntete Früchte werden gleichmäßig rot. Die Paprika enthält extrem viel Vitamin C und andere wertvolle Inhaltsstoffe. daher ist es nicht verwunderlich, daß man ihr eine gewisse Heilkraft (Verdauungsfördernt, Appetitanregend, desinfizierend auf die Schleimhäute) nachsagt.
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. April 2009 um 17:03 Uhr |
Paprika
