Aubergine
Die Aubergine (lat. Solanum melongena) ist vorwiegend ein blauviolettes oder gelbweißes, gurkenähnlichse Nachtschattengewächs und hat seinen Ursprung in Ostasien. Dort wird diese Pflanze seit Jahrtausenden als Gemüse verwendet. Bei uns wird sie, trotz eines breiten Angebotes und bei der Verwendung vieler internationaler Gerichte, immer noch als Exotin angesehen.
Die Ur-Aubergine hatte die Form und die Farbe eines Hühnereis. Deshalb auch der aus dem Englischen abgeleitende Name "Eierfrucht" (eggplant).
Arabische Händler brachten diese Pflanze im Mittelalter nach Europa. Wegen ihres außerordentlichen Sonnen- und Wärmebedarfs wurde sie aber nur in südeuropäischen Ländern kultiviert.
Neben Tomaten, Gurken, Knoblauch, Zwiebeln und Zuchinis gehört die Aubergine zu den Alltagsgemüsen dieser Landstriche.
Groß ist die Palette ihrer Verwendung.
Berühmte Gerichte, wie der griechische "Moussaka", dem türkischen "Imam bayildi" oder die französische "Ratatouille" sind ohne Auberginen nicht denkbar. Zimt, Piment und Knoblauch geben als Gewürz dieser Gemüsepflanze eine besondere Geschmacksnote.
Verwendet wird die Aubergine geschmort, in Öl gedünstet, gegrillt oder gebacken. Dazu schmecken kalte Joghurt- oder Tomatensoßen. Eine Köstlichkeit sind die mit Lamm- oder Rinderhack sowie Reis oder Pinienkernen gefüllten Früchte. Ebenso kann man sie mit Pilzen, Fisch oder Käse füllen.
Zur Rohkost ist sie nicht geeignet, da sie das giftige Solanin enthalten, das Magen- und Darmprobleme verursachen kann.
Übrigens: Salz entzieht dem Fruchtfleisch nicht nur Wasser sondern auch die Bitterstoffe.
je 100g eßbarer Anteil
| Haupt-Nährstoffe |
Energie |
Mineralstoffe |
Vitamine |
Eiweiß 1,2g
Fett 0,2g
Kohlenhydrate 2,5g
Ballaststoffe 2,8g |
17 kcal
72 kJ |
Natrium 3mg
Kalium 224mg
Calcium 13mg
Phosphor 21mg
Magnesium 11mg
Eisen 0,4mg
Fluor k.A. |
A 7,2µg
B1 0,4mg
B2 0,4mg
C 5mg
E 0,03mg |
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