| Kabeljau |
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Kabeljau Kabeljau (Gadus morhua) und Dorsch sind Begriffe für die gleiche Art eines Knochenfisches. Dorsch ist der noch nicht geschlechtsreife Kabeljau. Die Tiere werden bis 1,5 m lang. Sie haben keine gleichmäßige Färbung, die Schuppen können bräunlich, grünlich oder rötliches gefleckt sein. Kabeljau lebt in den Meeren des Nordatlantiks, der Nord- und Ostsee sowie des Nordpazifiks. Sein Lebensraum sind küstennahe Gewässer, er ist aber auch in einer Tiefe bis zu 600 m zu finden. Schon im Mittelalter war Kabeljau der bedeutendste Speisefisch Europas. Neben der allgemein guten Verwendbarkeit war er zur Verpflegung von Schiffsbesatzungen und der Heere enorm wichtig. Bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts gehörte Kabeljau zu den meistverbreiteten Fischarten der Erde. Inzwischen gelten, wegen Überfischung der Meere, die Bestände als gefährdet. Bevor die groß angelegten Fischfänge begannen, konnte ein Kabeljau bis zu 100 kg schwer und bis zu 2 m lang werden. Kabeljau ernährt sich von Weich- und Krebstieren sowie von Würmern; die älteren Tiere auch von kleinen Fischen. Als Speisefisch mit seinem weißen Fleisch ist er sehr beliebt, weil er einen neutralen Geschmack hat und für viele verschiedene Gerichte geeignet ist. Er wird roh oder geräuchert angeboten. Da er sehr fettarm ist, kann er gut zu Stockfisch getrocknet werden. Geräucherter Dorschrogen gilt als Feinkost, ist allerdings nicht lange haltbar. Die sehr schmackhafte Leber ist als Dorschleber-Konserve erhältlich Außerdem wird aus ihr der sehr vitaminreiche Lebertran gewonnen.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. Mai 2009 um 06:40 Uhr |
Kabeljau